[ Wurzeln! ]: Auf den Spuren der Schwabenkinder!

Arbeitsmigration in unserem alpenländischen Raum ist ein sozialgeschichtliches Phänomen, das bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Eine besondere Form der Arbeitsmigration im Alpenraum bildeten hierbei die saisonalen Wanderungen von Kindern armer Bergbauern aus Vorarlberg, Tirol, Südtirol und der Schweiz. Bis in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts zogen diese als „Schwabengänger“ bezeichneten Kinder ins Schwabenland, um auf den so genannten „Hütekindermärkten“ als Saisonarbeiter an oberschwäbische Bauern vermittelt zu werden.

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