Zitat des Augenblicks:

Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und leichter.

— Mark Twain
Tiger Woods: Selbstgespräche lassen besser golfen (Foto: FlickrCC/Jim Epler)
Tiger Woods: Selbstgespräche lassen besser golfen (Foto: FlickrCC/Jim Epler)

[ Andacht! ]: Selbstgespräche steigern die Konzentration!

Share on facebook
Share on google
Share on vk
Share on twitter
Share on pinterest
Share on tumblr
Share on email
Share on whatsapp
Share on telegram

~

[ Andacht! ]:

Selbstgespräche steigern die Konzentration!

Sportler bereiten für Wettkämpfe ganze Drehbücher vor!

 

Thessaloniki/Innsbruck (pte004/30.05.2011/06:10)

Tiger Woods: Selbstgespräche lassen besser golfen (Foto: FlickrCC/Jim Epler)
Tiger Woods: Selbstgespräche lassen besser golfen (Foto: FlickrCC/Jim Epler)

– Selbstgespräche helfen im Sport dabei, das eigene Potenzial maximal zur Geltung zu bringen. Sie bauen Konzentration auf und machen mental stark, berichten griechische Forscher in der Fachzeitschrift „Perspectives on Psychological Sciences“, die dazu über 30 Studien zum Thema verglichen. „Botschaften an sich selbst gehören zu den zentralen Mitteln der Motivation“, bestätigt auch Mirjam Wolf vom Bundesnetzwerk Sportpsychologie http://sportpsychologie.at im Interview.

Ideal für feinmotorisches Lernen

Nicht überall hilft jedes Zureden gleich gut, so das Ergebnis von Studienautor Antonis Hatzigeorgiadis. Die besten Erfolgschancen hat das Selbstgespräch beim Einstudieren von Bewegungsabläufen, wenn sich etwa Freistil-Schwimmer ständig an „Ellbogen hoch“ erinnern statt bloß „gibt alles, was du hast“, das eher bei Ausdauer- und Kraftaufgaben zu empfehlen ist. Zudem tritt der positive Effekt beim Neulernen eher ein als bei Routinetätigkeiten und bei feinmotorischen Aufgaben wie dem Golfspiel eher als beim Radfahren.

 

„Der Vorteil von zurechtgelegten Worten ist, dass sie auf einen längeren Bewegungsablauf verweisen können, der beim Aussprechen abgerufen wird“, so Wolf. Diese Taktik fand sich auch in der Studie wieder. Viele Athleten bereiten die Selbstgespräche für das Training oder den Wettkampf regelrecht in einem Drehbuch vor und greifen darauf in verschiedenen Situationen zurück. „Wer sich etwas vorsagt, definiert damit, worauf er den Fokus legt und verhindert gleichzeitig, mit den Gedanken abzuschweifen“, erklärt die Sportpsychologin.

 

Negativbotschaften fehl am Platz

Ob man das Selbstgespräch laut führt oder nur innerlich, hält die Expertin für zweitrangig. Wichtig sei nur, sich möglichst genau vorzusagen, was der nächste Schritt ist statt allgemeinem Mutmachen. Ausschlag gibt weiters auch, wie die Botschaft formuliert ist. „Sagt man sich ‚Jetzt nur keinen Fehler machen‘, so programmiert man den Fehler schon vor, denn das Gehirn überhört die Negation. Besser ist daher immer eine positive Formulierung dessen, was man erreichen will.“

(Ende)

 

[Gesamt: 0   Durchschnitt:  0/5]
Werbung

Werbung

More to explorer

Pappkamerad Musik-Piraterie?

Musikpiraterie! } „Stream-Ripping“ boomt!

In Deutschland dürften Privatpersonen einzelne Kopien zum privaten Gebrauch machen, solange die Vorlagen nicht illegal erstellt wurden. Vor allem auf YouTube ist Stream-Ripping laut Solmecke deswegen üblicherweise erlaubt.

Arne Schmitt, Straßenmusiker

Arne Schmitt! } Der Pianist auf den Demos!

Auf einigen Live-Streams von den Freiheits-Demos entdeckten wir verwundert einen „Mann mit Klavier!“  Wer ist dieser Mann? Was macht er sonst noch?