Zitat des Augenblicks:

Du hast das Gehirn eines Vierjährigen
und ich wette, der Knabe ist froh, dass er es los ist!

— Groucho Marx (Werk: Horse Feathers, 1931)
Studentin entwickelt Energieerzeugungs-Technologie für Gebäude
Studentin entwickelt Energieerzeugungs-Technologie für Gebäude

[ ENERGIE! } Transparente Solarfenster erzeugen Strom!

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[label style=“important“]Einleitende Worte vom „DoC“:[/label]
Entsprechende Berichte kenne ich bereits seit einigen Jahren. Teilweise noch mit weit vielseitigeren und faszinierenderen Eigenschaften. Ob als Beschichtung, Druck oder Folie. Leider scheiterten diese Projekte bisher an einer Lobby, die um ihre fetten Pfründe bangt. Aber immer mehr Erfinder und Firmen greifen diese Idee auf, so können wir doch eines Tages auf einen Durchbruch dieser Idee hoffen.


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 Strom aus transparenten
Solarzellen auf Fenstern!
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Studentin entwickelt Energieerzeugungs-Technologie für Gebäude!

 

 

Solar Cells
Solar Cells (Photo credit: PNNL – Pacific Northwest National Laboratory)

Brookings (pte002/16.07.2013/06:05) – Die Elektrotechnik-Studentin Anastasiia Iefanova hat an der South Dakota State University http://sdstate.edu eine Methode entwickelt, mit der Fensterscheiben künftig Energie erzeugen könnten.

Mit Hilfe halbdurchsichtiger Solarzellen wird ein Teil des Sonnenlichts durchgelassen, während ein anderer in Energie umgewandelt wird. Durch die einfache und kostengünstige Technik könnten Bürogebäude den Strombedarf zur Heizung oder Kühlung künftig selber decken.

 

Film aus Solarzellen!

In vielen Bürogebäuden mit großen Glasfassaden wird getöntes Fensterglas verwendet, damit die Räumlichkeiten nicht zu hell werden. Während die Tönung das Licht teilweise reflektiert, wird es bei der neuen Technologie absorbiert und in Elektrizität umgewandelt. Hierfür wird ein dünner Überzug aus Solarzellen verwendet, der für gewöhnlich jedoch lichtundurchlässig ist.

Die Schwierigkeit bestand für die Studentin vor allem darin, eine Solarzelle zu entwickeln, die das Sonnenlicht teilweise passieren läßt. Die Lösung ist eine Methode, bei der die Platinumschicht in Form von Nanopartikeln auf das in der Solartechnik verwendete Spezialglas gesprüht wird. Als Grundlage dient die sogenannte „Grätzel-Zelle“, die nicht auf Silizium-, sondern auf Farbstoffbasis funktioniert. Das Ergebnis gleicht getöntem Glas. Der dünnere Film ist teilweise lichtdurchlässig aber ebenso wie herkömmliche Schichten in der Lage, eine elektronische Ladung zu transportieren.

 

Geringere Kosten, gleiche Effizienz!

Durch das dünnere Auftragen reduzieren sich zudem die Materialkosten. Im Vergleich zur herkömmlichen Spritzmethode verringern sie sich um ganze 90 Prozent. Hinzu kommt erstaunlicherweise, dass auch die Effizienz mit teureren, nicht transparenten Solarzellen vergleichbar ist. Die Studentin bezeichnet ihre Forschungsergebnisse als „überraschend und aufregend“. Sie wurden bereits auf verschiedenen Konferenzen präsentiert und werden bald in wissenschaftlichen Artikeln veröffentlicht.

 

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