Zitat des Augenblicks:

Bescheiden können nur die Menschen sein, die genug Selbstbewusstsein haben.

— Gabriel Laub
Teenager
TeenAger
Photo: Jedidja / Pixabay

{ Gehirn! } Entwicklung während Pubertät entscheidend!

Share on facebook
Share on google
Share on vk
Share on twitter
Share on pinterest
Share on tumblr
Share on email
Share on whatsapp
Share on telegram

 

Gehirn:
Entwicklung während Pubertät entscheidend!

Teenagerzeit beeinflusst psychische Krankheiten wie Schizophrenie!

 

Cambridge (pte29.07.2016) – Während der Teenagerzeit finden im menschlichen Gehirn gravierende Veränderungen statt, die auch einen gewichtigen Einfluss darauf haben können, ob der Betreffende in späterer Folge mentale Leiden wie etwa eine Schizophrenie entwickelt oder nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie an der University of Cambridge http://cam.ac.uk , in deren Rahmen die Gehirne von insgesamt 300 Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jahren genauer unter die Lupe genommen wurden. Dabei stellte sich heraus, dass sich in der Pubertät vor allem jene Hirnareale verändern, die mit Entscheidungsfindungsprozessen und komplexem Verhalten in Verbindung stehen.

Konsolidierung der Netzwerkknoten!

„Während jene Bereiche des Gehirns, die mit Basisfunktionen des Körpers wie dem Sehen, Hören oder Bewegen assoziiert werden, schon bis zur Zeit der Pubertät voll entwickelt sind, verändern sich die Areale, die mit komplexen Gedankengängen und der Entscheidungsfindung verbunden sind, immer noch weiter“, zitiert „BBC News“ Kristie Whitaker, Forscherin am Department of Psychiatry  http://psychiatry.cam.ac.uk der University of Cambridge. Letztere Regionen seien Nervenzentren mit einer Fülle von unterschiedlichen Verbindungen zu anderen Schlüsselbereichen. „In der Pubertät wird dieses Netzwerk aus wichtigen Knotenpunkten neu konsolidiert und gefestigt“, erklärt die Forscherin.

Gemeinsam mit ihrem Team hat sie sich auch angeschaut, welche Gene an dieser Konsolidierung der Netzwerkknoten im pubertierenden Gehirn beteiligt sind. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um dieselben Erbfaktoren handelt, die auch mit vielen mentalen Krankheiten wie etwa Schizophrenie in Verbindung gebracht werden. „Dieses Ergebnis passt sehr gut zu der Beobachtung, dass viele psychische Störungen während der Pubertät entstehen“, so Whitaker. Natürlich seien in diesem Zusammenhang aber auch andere Faktoren wie beispielsweise die genetische Vererbung oder erhöhter Stress in der Kindheit zu beachten, ergänzt die Expertin.

Erklärt auch rasche Gemütswechsel!

Den Wissenschaftlern zufolge werfen die jüngsten Untersuchungsergebnisse auch ein interessantes neues Licht auf die bei Teenagern oft vorkommenden raschen Wechsel im Verhalten und der Gemütslage. „Dass sich während dieser Zeit gerade jene Gehirnareale am meisten verändern, die mit Entscheidungsfindungen und komplexem Verhalten in Verbindung stehen, zeigt, dass der Mensch sich in dieser Phase auf einer Reise in Richtung Erwachsenwerden befindet. Das ist ein ungemein wichtiges Entwicklungsstadium, durch das jeder durchmuss, um der denkbar beste und fähigste Erwachsene zu werden“, meint Whitaker.

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

More to explorer

Ein Schimpanse sucht nach Krabben. (Kathelijne Koops) (Bild: beamue)

Petry Heil! } Schimpansen fischen und fressen Krabben!

Schimpansen ernähren sich vor allem vegetarisch, manchmal fressen sie Fleisch. Forschende der Universität Zürich zeigen nun zum ersten Mal, dass Schimpansen auch Krabben fressen. Sie beobachteten in Guinea, wie Schimpansen regelmässig nach Krabben fischen.

Metallveredelung und mehr vom Fachmann!

Hilfe vom Fachmann! Metallverarbeitung ist heutzutage eine komplexe Angelegenheit. Jede Technik und jedes Metall haben so ihre speziellen Eigenschaften und Eigenheiten, mit

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen