Zitat des Augenblicks:

Ein Zitat ist besser als ein Argument. Man kann damit in einem Streit die Oberhand gewinnen, ohne den Gegner überzeugt zu haben.

— Gabriel Laub
US-Experten sehen Innovationsmangel
US-Experten sehen Innovationsmangel

[ Globalisierung! ] Auslagerungen verhindern nötige Innovationen!

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Was schlaue Mitdenker schon lange wissen,
spricht sich allmählich herum.
Zumindest für die USA

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Auslagerungen
verhindern für USA nötige Innovationen!

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Experten kritisieren Trennung
zwischen Forschung und Produktion!

 

US-Experten sehen Innovationsmangel
US-Experten sehen Innovationsmangel

New York (pte002) – Die Beschäftigungsrate im US-amerikanischen Industriesektor ist seit Jahren rückläufig. Gut bezahlte und beständige Jobs für Fertigungsarbeiter sind allerdings das Rückgrat der US-amerikanischen Wirtschaft.

Um der Fertigungsindustrie wieder einen deutlichen Schub zu geben, braucht es mehr Innovation, so die Meinung zahlreicher Ökonomen und führender Wirtschaftstreibender. Den Grund für die fehlenden Erneuerungen sehen sie in der hohen Anzahl von Unternehmen, deren Güter im Ausland produziert werden.

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Workflow und Austausch von Ideen!

Google Forms Workflow
Google Forms Workflow (Photo credit: jbussoli)

Insbesondere Unternehmen aus Industriezweigen, die komplexe, hochtechnologische Produkte fertigen, sollten darauf achten, ihre Forscher und Angestellte in der Produktion möglichst nahe beieinander anzusiedeln. Der dadurch entstehende Workflow und Ideenaustausch fördere die Produktivität und Innovationsfähigkeit weitaus besser als bei Unternehmen, deren Abteilungen über den Erdball verstreut sind.

Bei General Electric http://ge.com scheint man die dadurch entstehenden Probleme bereits erkannt zu haben. „Es ist nötig, Fertigung, Design, Prototyping und Produktion miteinander zu verknüpfen. Wir glauben an einen simultanen Prozess statt an eine folgegebundene Arbeitsweise“, sagt Michael Idelchik, Vize-Chef der G.E.-Technologiesparte.

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Für neue Produktzyklen wichtig!

Der Denker von Auguste Rodin
Der Denker von Auguste Rodin (Photo credit: Wikipedia)

Im Gegensatz zu bereits etablierten Konzernen und deren Produkten ist es vor allem für junge Unternehmen essenziell, Macher und Denker zusammenzuführen, da deren produzierte Güter meist erst seit kurzer Zeit auf dem Markt sind bzw. sich noch in der Einführungsphase befinden.

Aber nicht nur der eigene Jahresabschluss profitiert von den Synergien der Zusammenarbeit. Eine Studie von Michael Greenstone vom Massachusetts Institute of Technology http://mit.edu hat untersucht, was in Städten passiert, wenn sich ein Industrieunternehmen mit einer Fertigungshalle dort niederlässt. Sein Ergebnis: Sowohl die Produktivität anderer Firmen als auch die Löhne der Beschäftigten sind angestiegen.

Die USA haben in den vergangenen Jahren gegenüber dem asiatischen Raum in manch schnell wachsendem Sektor wie der Biowissenschaft oder der Nanotechnologie einiges an Terrain verloren. Mitgrund dafür ist zweifelsfrei die Krise der US-amerikanischen Fertigungsindustrie. „Eine pulsierende Fertigung ist untrennbar mit der Innovationsfähigkeit der Nation verknüpft“, hat es unlängst das Weiße Haus in einem seiner Stellungnahmen formuliert.

Um diesen Sektor wieder anzukurbeln, wird es unablässig sein, staatliche Ausgaben in Forschung und Entwicklung zu erhöhen, qualifizierte ausländische Arbeitskräfte anzulocken sowie das Land mit einer gezielten Standortpolitik für Unternehmen wieder attraktiv zu machen.

 

 

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Anmerkungen des Editors:

Wie ich Eingangs schon Anmerkte: „Was schlaue Mitdenker schon lange wissen, spricht sich allmählich herum. (.. )“  haben diese neuen (!?) Erkenntnisse auch für Europa und insbesondere für die BRD ihre Geltung.

Weiter kommt hinzu, dass man mit der auslagerung der Produktion quasi den heimischen Binnenmarkt trocken legt. Denn wo es keine gutverdienende Arbeitnehmerschaft gibt, da kränkelt auch der Absatz an Ge- & Verbrauchsgütern. Was natürlich auch wieder den Markt für Investitionsgüter nicht sonderlich förderlich ist.

Man bejubelt hierzulande gerne das „wir“ Exportweltmeister (oder wenigstens „Vize“) seien und stellt dies als ganz tolle Sache heraus. Ist es das.? Wohl kaum!

Denn entweder wird der ganze Export mit Krediten oder mit Dollars bezahlt. Für die Kredite haftet letztendlich der Steuerzahler, wie wir an den unendlichen Rettungsschirmen der Eu erkennen müssen.

Und die vielen schönen bunt bedruckten Dollarscheinchen..?
Sind wohl kaum mehr Wert als das Papier auf das sie gedruckt sind.
Wenn der Dollar erst mal den Bach runter geht, sitzen wir -wie übrigens auch die Chinesen!- auf einem Riesenberg wertloser bunter Zettelchen.
Unsere Hightec, Maschinen und Autos sind wir dann los!

Die Amis nutzen dann unsere Produkte allerdings auch weiterhin..

Im Übrigen steht das Wort GLOBALISIERUNG für mich für:

  • Verarmung der Arbeiterschaft in den traditionellen Industriestaaten
    -sowie deren Versklavung zu Billiglöhnen!
  • Unnötige Transporte von Rohstoffen und Gütern um den Globus
  • Kinderarbeit und Arbeitssklaven in den sogenannten Schwellenländern

Wenn man mir eine kurze Zusammenfassung in klarer deutscher Prosa erlauben mag:

GLOBALISIERUNG IST KACKE!

 

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