Zitat des Augenblicks:

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel,
aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

— Konrad Adenauer
Tippen statt reden.!?
Tippen statt reden.!? Photo: Pexels.com/Skitterphoto ---

[ Internet! } Junge Erwachsene haben zunehmend Angst vor dem persönlichen Gespräch!

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Junge Erwachsene
meiden Face-to-Face-Gespräch!

Social Media bevorzugt eingesetzt,
um mit Fremden zu kommunizieren!

London (pte002) – Junge Erwachsene chatten eher mit Fremden, als ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht zu führen. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung der britischen Wohlfahrtsorganisation Cancer Research UK http://cancerresearchuk.org hervor. Demnach vermeiden 18- bis 24-Jährige das direkte Gespräch mit der Nachbarschaft 20 Mal häufiger als die über 55-Jährigen. In Bezug auf die Kommunikation sehen Experten eine generelle Spaltung der Generationen Millennials und Baby-Boomer.

Isolation eine mögliche Folge!

Fast 44 Prozent der 18- bis 24-Jährigen haben angegeben, dass ihnen wohler dabei ist, Social-Media-Dienste sowie Messaging-Apps zu nutzen, um mit Personen zu kommunizieren, die ihnen unbekannt sind. Nur zwei von fünf Befragten dieser Altersgruppe würden ein persönliches Gespräch bevorzugen, während es bei den über 55-Jährigen 67 Prozent sind. Mehr als ein Viertel der jüngeren Teilnehmer hat noch nie in öffentlichen Verkehrsmitteln mit Fremden gesprochen. Hier bevorzugen 47 Prozent das Hören von Musik. Bei den über 55-Jährigen sind es lediglich fünf Prozent, die noch nie mit Unbekannten geredet haben.

Während die Forscher zu dem Schluss kommen, dass Social Media dabei helfen können, Kontakte zu knüpfen, zeigen aktuelle Studien, dass junge Erwachsene, die eine überdurchschnittlich hohe Nutzung aufweisen, sich oft isolierter fühlen als jene, welche diese Dienste weniger häufig in Anspruch nehmen. “Obwohl es zu begrüßen ist, dass Jugendliche neue Möglichkeiten finden, um zu chatten, wodurch solidarische Online-Communities entstehen, sollte das reale Kommunizieren mit den Mitmenschen nicht aus den Augen verloren werden”, sagt Rebecca Beeken von der University of Leeds http://leeds.ac.uk abschließend.

 

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