Zitat des Augenblicks:

Wer in einem gewissen Alter nicht merkt,
dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist,
merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.“

— Curt Goetz
17194427_2bc79f8b2b

[ STRESS! ]: Psychischer Stress verursacht Hunger und Fettleibigkeit!

Share on facebook
Share on google
Share on vk
Share on twitter
Share on pinterest
Share on tumblr
Share on email
Share on whatsapp
Share on telegram
 
 

~

 

[ german | deutsch ]

 

Psychischer Stress verursacht Hunger und Fettleibigkeit
Affenexperiment: „Underdogs“ neigen zu kalorienreicherer Ernährung

 

Sozialer Druck hat offenbar Einfluss auf das Fressverhalten bei Rhesusaffen (Foto: pixelio.de/Jurec)

Atlanta (pte/17.05.2008/06:10) – Dass psychologischer Stress und sozialer Druck offenbar eng mit dem Entstehen von Übergewicht zusammenhängen, haben Forscher des Yerkes Primate Research Center an der Emory University http://www.yerkes.emory.edu im Versuch an weiblichen Rhesusmakaken nachgewiesen.

Die Untersuchung an den Tieren, die an eine starke Hierarchie gebunden sind und die Gruppenstabilität durch ständige Angriffe und Einschüchterungen erhalten, ergab, dass die sozial untergeordneten Weibchen in Folge dazu neigten zu viel Nahrung zu sich zu nehmen.

 

Während der Testphase erhielten die Affenweibchen jeweils 21 Tage lang Zugang zu schmackhafter aber fettarmer bzw. fettreicher Kost. Dazwischen erhielten sie über die gleiche Dauer nur normales Affenfutter. Um die Nahrungsaufnahme genau studieren zu können, hatten die Wissenschaftler um Mark Wilson, Leiter der Abteilung für Psychobiologie, automatische Futterspender verwendet.

 

Die Futtergabe wurde durch Mikrochips aktiviert, die in die Handgelenke der Makakenweibchen implantiert wurden. In beiden Versuchsreihen hatte sich dann gezeigt, dass die untergeordneten Weibchen innerhalb von 24 Stunden mehr Nahrung zu sich nehmen und zu jeder Tages- und Nachtzeit fressen. Die Höherrangigen hingegen fraßen deutlich weniger und taten dies nur tagsüber. Das unterschiedliche Fressverhalten habe sich dann bei den untergebenen Weibchen in beschleunigter Gewichtszunahme niedergeschlagen, berichten die Wissenschaftler.

„Bei den untergeordneten Weibchen können sich dadurch leicht Probleme im Stoffwechsel und bei der Fettspeicherung entwickeln“, sagt Wilson. Als Folge des Stresses, dem sie durch die Rangkämpfe ausgesetzt sind, wiesen diese Affenweibchen auch einen höheren Spiegel des Hormons Cortisol auf. In Kombination mit der bevorzugten kalorienreichen Nahrung könne dies wiederum zu einer gesteigerten Bildung von Viszeralfett, also Fettgewebe um die inneren Organe herum, führen und verstärkend auf die Ausbildung eines Diabetes oder Herzkreislaufbeschwerden wirken, meinen die Forscher.

Im nächsten Schritt will das Team anhand von Kernspinresonanzuntersuchungen die neurochemischen Grundlagen für das Fressverhalten der rangniedrigen Weibchen finden. Von besonderer Bedeutung ist für sie dabei die Frage, ob sich die Mechanismen zwischen Hungersignalen und den für Belohung und Sättigung zuständigen Hirnregionen zwischen den Weibchen verschiedenen Ranges unterscheiden. (Ende)

 

Redakteur: Claudia Misch

 

 

 

Enhanced by Zemanta
[Gesamt: 0   Durchschnitt:  0/5]
Werbung

Werbung

More to explorer

Pappkamerad Musik-Piraterie?

Musikpiraterie! } „Stream-Ripping“ boomt!

In Deutschland dürften Privatpersonen einzelne Kopien zum privaten Gebrauch machen, solange die Vorlagen nicht illegal erstellt wurden. Vor allem auf YouTube ist Stream-Ripping laut Solmecke deswegen üblicherweise erlaubt.

Arne Schmitt, Straßenmusiker

Arne Schmitt! } Der Pianist auf den Demos!

Auf einigen Live-Streams von den Freiheits-Demos entdeckten wir verwundert einen „Mann mit Klavier!“  Wer ist dieser Mann? Was macht er sonst noch?